Ankommen (Drei)

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Einige Tage nach meinem Ausflug nach Thailand kommen mein Mann und ich am frühen Morgen aus Singapur an, wo wir zwei Tage verbracht haben – mein Mann dienstlich, ich aus reinem Vergnügen und dem Wunsch, alte Freunde wiederzusehen.

Die Sonne scheint. Die Ankunftshalle ist hell und freundlich, wenn der Blick aus den großen Fenstern hinter der Passkontrolle auch nur auf eine große Baustelle zeigt.

Der Platz hat die bedrückende Atmosphäre verloren, die er nachts ausstrahlt, wenn die Schlangen an den Schaltern länger sind, die Müdigkeit der Menschen bleiern auf ihren Gesichtern liegt und die Fensterfront wie eine drohende schwarze Wand wirkt.

Mein Mann reiht sich ganz rechts ein, weil es dort, so meint er, erfahrungsgemäß am schnellsten gehe. Alles verläuft reibungslos. So kurz und schmerzlos wie dieser Post.

Draußen scheint die Sonne, aber da ist auch noch ein Hauch von morgendlicher Frische bevor der Tag so schwül wird wie die Tage davor und danach…

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