Delhi im Dauerstress

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Delhi, dieser Moloch, hat uns wieder! Im Hotel angekommen, habe ich zunächst fast ein Gefühl von „Zuhause“ – der Lärm der Straßen, das Hupen, Klingeln, Hundenbellen – die Kakophonie einer 13-Millionen-Metropole als Kontrastprogramm zum unendlichen und einsamen Himalaya… Das heißt, sooo menschenleer waren unsere Wege dann doch nicht Aber davon vielleicht morgen; meine Augen fallen nämlich gleich zu; immerhin sind wir heute schon 4.30 aufgestanden, um den Flieger von Leh nach Delhi nicht zu verpassen.

Am Nachmittag stand das Rote Fort auf unserem Programm. Die Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert enttäuschte (siehe Foro). Zwar wurden die dort stationierten Armee-Einheiten Ende der 1960er Jahre endgültig abgezogen und das weitläufige Gelände samt der Gebäude aus der
Mogulen-Zeit dem Ministerium für Tourismus übergeben, aber der Zahn der Zeit in Komplizenschaft mit Feuchtigkeit und Umweltverschmutzung lassen die architektonischen Zeitzeugen allmählich verrotten. Werterhaltung. Sanierung, Restauration bleiben Zukunftsmusik, und das, obwohl das Red Fort alljährlich als Kulisse für die Festrede des Präsidenten zum Nationalfeiertag herhalten muss.

Metro-Fahren ist ein Muss in Delhi. Hier lernt man die Stadt und ihre Menschen kennen.
Delhi macht aber auch unwahrscheinlich müde…

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