5. und allerletzter Trekking-Tag

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Also eigentlich wollte ich heute faulenzen, aber dann schnüren wir doch noch mal die Wanderstiefel an und laufen zum Mangyu Gonpa. Von Ule Topko gibt es keine Straße zum Dorf und dem dazugehörigen Kloster, obwohl wir, nachdem wir den Indus auf einer Fußgängerbrücke überquert und durch an ein paar Gehöften vorbeigelaufen sind, auf eine breite Straße treffen, die sich allmählich nach oben schlängelt. Unsere Reisebegleiterin macht ordentlich Betrieb; endlich kann sie mal Tempo machen, nachdem sie bei den zum Programm gehörenden Touren immer das Schlusslicht machen musste.
Die Dorfbewohner sind mit der Ernte beschäftigt, der Lehrer ist irgendwie verschwunden und die Kindergärtnerin fuchtelt überfordert mit ihrem Weidenstöckchen und sie herrscht die Kinder mit schriller Stimme an, obwohl sich auch die Schüler der oberen Klasse um die Kleinen kümmern.
Das Kloster Mangyu wird restauriert. Die Holzdecke des kleinen Tempels ist schon erneuert, heute sitzen zwei Restauratoren auf einem Podest und dokumentieren die
Schäden an den Wandmalereien. In den nächsten Jahren sollen dann die eigentlichen Arbeiten beginnen.
Auf dem Rückweg, auf der Suche nach einer Tasse Tee, werfe ich noch einen Blick in eine einfache und picobello aufgeräumte ladakhische Küche.
Der Rückweg ist leicht und wir genießen ihn bewusst; ein bisschen Wehmut schleicht sich in die gute Laune: Eigentlich schade, dass das Trekking nun endgültig vorbei ist.

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